Termin steht fest: An diesem Tag startet der Prozess gegen die Terrorgruppe "Revolution Chemnitz"

Chemnitz/Dresden - Die mutmaßlichen Rechtsterroristen der Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" müssen sich ab September vor Gericht verantworten.

Ein Verdächtiger der Terrorgruppe bei seiner Vorführung am Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Ein Verdächtiger der Terrorgruppe bei seiner Vorführung am Bundesgerichtshof in Karlsruhe.  © Christoph Schmidt/ DPA

Das Oberlandesgericht (OLG) teilte auf Anfrage der Freien Presse mit, dass der Prozess am 23. September beginnen soll.

Die Bundesanwaltschaft hatte am 18. Juni am OLG Anklage gegen die acht Männer erhoben (TAG24 berichtete). Den 21 bis 31 Jahre alten Männern wird die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung vorgeworfen. Ihr Ziel sei es gewesen, mit gewalttätigen und bewaffneten Anschlägen die Überwindung des Rechtsstaats zu erreichen.

Diese "Revolution" sollte den Ermittlern zufolge "mit einem symbolträchtigen Geschehen am Tag der Deutschen Einheit" 2018 eingeleitet werden.

Kurz zuvor waren die Männer festgenommen worden. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Bereits im September 2018 sollen sich fünf der sieben Beschuldigten mit zehn Komplizen nach einer Pro-Chemnitz-Demo als "Bürgerwehr" formiert haben. Die bewaffnete Schlägertruppe eilte zur Schlossteichinsel und überfiel eine Gruppe junger Leute. Ein Iraner (26) wurde verletzt.

Titelfoto: Christoph Schmidt/ DPA

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