CFC-Flaute im Sturm: "Wir haben es nicht auf die Reihe bekommen!"

Okan Aydin (r., im Zweikampf mit dem Osnabrücker Christian Groß) gibt ehrlich zu, dass es der Chemnitzer FC gegen den VfL nicht geschafft hat, das Vorhaben „Offensiv-Fußball“in die Tat umzusetzen.
Okan Aydin (r., im Zweikampf mit dem Osnabrücker Christian Groß) gibt ehrlich zu, dass es der Chemnitzer FC gegen den VfL nicht geschafft hat, das Vorhaben „Offensiv-Fußball“in die Tat umzusetzen.  © Haertelpress/Harry Härtel

Chemnitz - Defensiv haben sich die Chemnitzer stabilisiert! Nach Standards - Osnabrück hatte allein in der ersten Halbzeit acht Eckbälle - drohte deutlich weniger Gefahr als in den Wochen davor. Das war die gute Nachricht nach der Nullnujmmer gegen den VfL Osnabrück.

Erstmals seit dem ersten Spieltag (1:0 gegen Zwickau) stand wieder die Null. „Das bringt Sicherheit“, weiß CFC-Trainer Horst Steffen: „Ich hätte mir trotzdem nach vorn ein klareres Spiel, etwas mehr Mut und Ballsicherheit gewünscht. Wir hatten wenige Beruhigungsmomente - und so kam der Gegner immer wieder zu Ballbesitz und vors Tor.“

Letztlich konnten sich die Gastgeber bei Torhüter Kevin Kunz bedanken, der etliche gefährliche Bälle entschärfte. Und so nahm die Steffen-Elf zumindest einen Zähler mit. „Dieser Punkt war enorm wichtig“, pustete Okan Aydin kräftig durch. „Wir wollten unseren Fans Offensivfußball zeigen. Aber wir haben es nicht auf die Reihe bekommen“, gestand der Mittelfeldspieler.

Vor allem in der ersten Halbzeit herrschte Flaute im Sturm. „Da haben uns die Osnabrücker gut zugestellt, früh attackiert“, analysierte Aydin: „Und wir haben es nicht vernünftig gespielt, uns in der eigenen Hälfte immer wieder unter Druck gesetzt und den Gegner eingeladen, dass er zu Torchancen kommt.“

Nach dem Seitenwechsel konnte der CFC das Geschehen offener gestalten. Aydin: „Da haben wir mit vielen langen Bällen agiert. Doch im Spielaufbau müssen wir uns steigern.“

Den Punkt mitnehmen, hart weiterarbeiten, das neue System optimieren - so lautet das Motto vor dem Gastspiel beim Aufsteiger in Unterhaching. Anschließend geht es in die Länderspielpause.

„Wir sind schon relativ weit. Jetzt müssen wir die Dinge, die der Trainer von uns fordert, immer besser auf den Platz bringen und die Chancen, die wir haben, nutzen“, meinte Aydin.

Denn gänzlich chancenlos war der CFC am Sonnabend nicht. Daniel Frahn hatte zwei sehr gute Möglichkeiten. An einem guten Tag macht der Torjäger zumindest einen Ball rein. Aydin: „Wenn er eiskalt ist, gewinnen wir 1:0.“


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