Zu wenig Personal und Fahrzeuge: Darum müssen unsere Bäume dursten

Chemnitz - Die zunehmende Dürre gefährdet die Chemnitzer Stadtbäume: Auf Anfrage der Grünen musste Baubürgermeister Michael Stötzer (46, Grüne) einräumen, dass zu wenige Mitarbeiter und Fahrzeuge für die Bewässerung bereitstünden.

Straßenbäume leiden unter der Dürre: Im Vorjahr musste sogar die Berufsfeuerwehr zum Wässern einspringen.
Straßenbäume leiden unter der Dürre: Im Vorjahr musste sogar die Berufsfeuerwehr zum Wässern einspringen.  © Uwe Meinhold

Stadträtin Susann Mäder (35) fordert deshalb trotz Ebbe in der Stadtkasse eine Geldspritze für die Bewässerung.

Vor allem die Jungbäume brauchen mehr Wasser.

Doch von den 6000 Wald-Teenagern in Chemnitz konnte das Grünflächenamt 2018 nur 1700 bewässern.

Zudem benötigt die Stadt sechs Mitarbeiter allein für diese Arbeit - hatte zuletzt aber nicht mal eine ganze Bewässerungs-Stelle. Auch mehr Maschinen seien nötig.

Susann Mäder findet die Vorarbeit im Rathaus "lobenswert" und sieht die Politik in der Pflicht, gemeinsam mit der Verwaltung mehr zu tun für trockene Bäume.

"Wir brauchen mehr Personal, mehr Ausstattung und alternative Bewässerungsmethoden. Am Ende müssen wir unsere grüne Lunge erhalten, denn Bäume sind wichtig für das Stadtklima."

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