Ostdeutschland soll mehr Ladestationen für Elektroautos bekommen

Chemnitz - Der Energiedienstleister enviaM investiert weiter in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos.

In Chemnitz gibt es eine Ladestation am Tietz.
In Chemnitz gibt es eine Ladestation am Tietz.  © Uwe Meinhold

Bis zum Sommer dieses Jahres sollen in vier ostdeutschen Bundesländern und Berlin 78 neue Ladestationen aufgestellt werden. Wie der in Chemnitz ansässige Energieversorger mitteilte, hat er im vorigen Jahr Fördermittel des Bundes für die Einrichtung von insgesamt 106 Normalladesäulen erhalten.

EnviaM bezifferte die Gesamtkosten dafür auf 1,5 Millionen Euro.

Davon seien 515.000 Euro Zuschüsse des Bundes aus einem 2017 aufgelegten Förderprogramm. Bislang seien 28 Ladesäulen in Betrieb genommen worden, womit die Zahl der in Ostdeutschland betriebenen Ladesäulen des Unternehmens nach seinen Angaben auf rund 80 anwuchs.

Von den bezuschussten Ladesäulen sollen 56 in Sachsen, 30 in Sachsen-Anhalt, 14 in Brandenburg sowie 4 in Thüringen und 2 in Berlin errichtet werden.

An diesem Donnerstag will das Unternehmen die Ergebnisse einer repräsentativen Langzeitstudie unter dem Titel "Energiewelt Ost" vorstellen. Darin werden die Ostdeutschen seit 2012 zur Energiewende befragt.

EnviaM will bis zum Sommer weitere Ladestationen aufstellen.
EnviaM will bis zum Sommer weitere Ladestationen aufstellen.  © Kristin Schmidt

Titelfoto: Kristin Schmidt


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