Stromzähler werden intelligent

Autos unter Strom: Die enviaM-Vorstandsmitglieder Andreas Auerbach (54), Tim Hartmann (47) und Ralf Hiltenkamp (56, v.l.) an einer Ladesäule für E-Mobile.
Autos unter Strom: Die enviaM-Vorstandsmitglieder Andreas Auerbach (54), Tim Hartmann (47) und Ralf Hiltenkamp (56, v.l.) an einer Ladesäule für E-Mobile.  © Kristin Schmidt

Chemnitz - Intelligenzbestien im Untergeschoss: Normale Stromzähler gehören zum alten Eisen. enviaM treibt die Digitalisierung voran.

enviaM tauscht seine Stromzähler gegen digitale Geräte aus. Ab einem Jahresverbrauch von 6 000 Kilowatt erhält der Stromzähler sogar eine Datenübertragung. Den Zählerstand abzulesen, gehört der Vergangenheit an.

Ziel der Übung: "Die Reserven im Stromnetz nutzen", sagt enviaM-Vorstand Tim Hartmann (47). "Wenn nachts Strom im Überfluss vorhanden ist, kann man seinen Warmwasserboiler heizen, sein E-Auto laden oder die Waschmaschine einschalten."

Weitere Wachstumsbereiche seien der Ausbau der Stromerzeugung durch Wind, Wasser und Sonne sowie die Elektromobilität. Das Unternehmen werde den Anteil der E-Autos am Fahrzeugpool von 300 Kraftfahrzeugen von 10 auf 20 Prozent erhöhen

enviaM hat 2016 einen Umsatz vom 4,99 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen versorgt in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Dienstleistungen.


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