Aufräumen nach Sturm "Eberhard geht weiter: Chemnitz sperrt Wälder

Chemnitz - Das große Aufräumen nach Sturm "Eberhard" geht weiter: Im Erzgebirge arbeitet die Feuerwehr auf Hochtouren, um die Schäden zu beseitigen. Die Stadt Chemnitz hat den Kommunalwald gesperrt.

In Wiesa musste die Feuerwehr nach dem Sturm zwei Bäume abtragen.
In Wiesa musste die Feuerwehr nach dem Sturm zwei Bäume abtragen.  © Bernd März

Der Sturm, der am Sonntag teilweise auch mit Orkanstärke über die Region wehte, hat seine Spuren hinterlassen. In Wiesa musste die Feuerwehr zwei Bäume abtragen, da sich einer von ihnen in dem anderen verkeilt hatte. Dafür musste die Zufahrt zum Gewerbepark gesperrt werden.

In Elterlein musste eine etwa acht Meter hohe Fichte aus einer Stromleitung geholt werden und in Pobershau musste im Bereich Ratsseite/Brettmühlenstraße ein umgestürzter Baum von der Fahrbahn geräumt werden.

Die Stadt Chemnitz hat aus Sicherheitsgründen das Betreten des Kommunalwaldes (u.a. Zeisigwald, Crimmitschauer Wald, Wald hinter dem Golfplatz in Klaffenbach und Stärkerwald) mit sofortiger Wirkung untersagt. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nachträglich noch ganze Bäume umstürzen bzw. Kronenteile und Starkäste herabfallen. Auch angesichts der Wetterprognosen für die restliche Woche besteht ein hohes Gefährdungspotential", teilte die Stadt mit.

Auch das Wildgatter in Oberrabenstein bleibt aufgrund der Sturmschäden ebenfalls noch bis Donnerstag geschlossen. In der Anlage im Rabensteiner Wald waren etwa 70 Bäume umgestürzt. Dabei wurden auch Zäune von den Gehegen beschädigt. (TAG24 berichtete)

Während nach Sturm "Eberhard"noch immer die Aufräumarbeiten laufen, ist das nächste Sturmtief schon unterwegs: "Franz" soll am Mittwoch über Sachsen ziehen und kann Orkanböen bis 140 km/h erreichen.

Titelfoto: Bernd März

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