Unwetter toben über Chemnitz und dem Erzgebirge

In Lugau wurde ein Auto durch einen abgeknickten Baum beschädigt.
In Lugau wurde ein Auto durch einen abgeknickten Baum beschädigt.  © Jens Uhlig

Chemnitz - Die Feuerwehren hatten nach dem schweren Gewitter am Donnerstagabend alle Hände voll zu tun.

Vor allem um abgenickte Bäume mussten sich die Kameraden kümmern. So fiel im erzgebirgischen Lugau ein Baum auf ein in der Oelsnitzer Straße geparktes Auto. Sturmartige Böen begleiteten das Gewitter.

Auch dessen heftige Blitze hielten die Kameraden auf Trab. So mussten 32 Feuerwehrmänner nach Waldenburg ausrücken: Dort schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Die Bewohner hatten Glück: Niemand wurde beim Blitzeinschlag verletzt.

In Plauen brannten allerdings vier Gartenlauben nach Blitzeinschlägen ab. Der Deutsche Wetterdienst berichtete von orkanartigen Sturmböen auf dem Fichtelberg mit bis zu 108 Kilometern pro Stunde sowie von Sturmböen am Dresdner Flughafen mit bis zu 82 Kilometern pro Stunde. Der meiste Regen fiel nach Angaben der Meteorologen in Plauen mit 31 Litern pro Quadratmeter.

Glücklicherweise gab es auch hier keine Verletzten.

Feuerwehrmänner zersägen den auf das Auto gefallenen Baum.
Feuerwehrmänner zersägen den auf das Auto gefallenen Baum.  © Jens Uhlig
Das schweres Gewitter zog am Donnerstagabend über die Region Südwestsachsen.
Das schweres Gewitter zog am Donnerstagabend über die Region Südwestsachsen.  © André März

Titelfoto: Jens Uhlig


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