FDP-Stadtrat fordert mehr Licht auf Rad- und Fußwegen in Chemnitz

Chemnitz - Radfahrer und Fußgänger sollen in Chemnitz nicht länger im Dunkeln tappen. Das fordert Stadtrat Jens Kieselstein (39, FDP). Er wünscht sich an vielen Orten mehr Licht, mehr Laternen.

Entlang des Radweges gegenüber der Gustav-Wünsch-Straße fehlen Laternen.
Entlang des Radweges gegenüber der Gustav-Wünsch-Straße fehlen Laternen.  © Maik Börner

Zu düster sei es unter anderem auf den Radwegen in Schönau. "Dort gibt es Bereiche, die teilweise gar nicht beleuchtet sind. Zum Beispiel der Weg entlang des Kappelbachs gegenüber der Gustav-Wünsch-Straße", sagt Kieselstein.

Auch Fußwege auf dem Kaßberg seien gefährlich. "Die Wurzeln einiger Bäume drücken zum Beispiel auf der Weststraße historische Platten hoch. Dadurch besteht nachts Stolpergefahr."

Kieselstein wollte von der Stadt wissen, was sie unternimmt, um die Verkehrssicherheit an kritischen Stellen zu erhöhen. Baubürgermeister Michael Stötzer (47, Grüne) antwortete: "Regelmäßig werden durch die Stadtbeleuchtung Chemnitz Kontrollen durchgeführt".

Falls es das Gesetz erfordert, würden neue Laternen aufgestellt. Zudem würden die Lampen einmal jährlich inspiziert und gewartet.

Bei den historischen Gaslaternen mit geringer Leuchtstärke seien aber auch der Verwaltung die Hände gebunden. "Die Gasbeleuchtung steht unter Denkmalschutz und kann daher nicht verändert werden", erklärt Stötzer. Insgesamt 315 solcher Laternen gebe es noch in der Stadt.

Jens Kieselstein fordert weitere Maßnahmen: "Die Bürger sollten über eine Plattform dunkle Orte melden können."

FDP-Stadtrat Jens Kieselstein (39) fordert eine bessere Beleuchtung für Fußgänger und Radfahrer am Kappelbach.
FDP-Stadtrat Jens Kieselstein (39) fordert eine bessere Beleuchtung für Fußgänger und Radfahrer am Kappelbach.  © Maik Börner

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