Feuer wütet im Stadtwald! Feuerwehr kämpft gegen Brand auf anderthalb Quadratkilometern

Chemnitz - Der Stadtwald im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf geriet am Donnerstagnachmittag in Brand. Außerdem mussten zahlreiche Feuerwehren südwestlich von Chemnitz in der Gemeinde Stützengrün anrücken - auch hier gab es einen Waldbrand.

Die Feuerwehr kämpfte im Stadtwald von Ebersdorf gegen die Flammen.
Die Feuerwehr kämpfte im Stadtwald von Ebersdorf gegen die Flammen.  © Haertelpress

Schuld an der Misere soll noch immer der trockene Sommer 2018 sein. Die Böden konnten sich trotz des Regens, der seitdem fiel, nicht mehr ausreichend regenerieren.

Jetzt ist alles schon wieder so trocken, dass erhöhte Waldbrandgefahr besteht. Im Chemnitzer Stadtwald Ebersdorf war das Feuer gegen 14.10 Uhr ausgebrochen, wie die Feuerwehr Chemnitz gegenüber TAG24 bestätigte.

Die Flammen sollen sich extrem schnell durch das trockene Gestrüpp gefressen haben. Eine Fläche von ungefähr anderthalb Quadratkilometern war laut ersten Informationen betroffen.

Die Feuerwehr konnte den Brand eindämmen und unter Kontrolle bringen. Ein Garagenhof und mehrere Gärten, die zeitweise in Gefahr waren, wurden gerettet.

Momentan ist die Brandursache noch unklar, das Feuer jedoch komplett gelöscht.

200 Quadratmeter Wald in Stützengrün in Flammen

Das Feuer ist mittlerweile zu hundert Prozent gelöscht.
Das Feuer ist mittlerweile zu hundert Prozent gelöscht.  © Haertelpress

Südwestlich von Chemnitz wütete ein weiterer Waldbrand in der Gemeinde Stützengrün. Dort kam es im Ortsteil Lichtenau gegen 12.30 Uhr zu einem Waldbrand auf etwa 200 Quadratmetern.

Zunächst wurde mit zwei Angriffstrupps die Brandbekämpfung begonnen. Zahlreiche Feuerwehren rückten aus, darunter unter anderem die Reviere aus Lichtenau, Stützengrün, Schönheide Zschorlau sowie Hundshübel.

Zwar konnten die Retter den Brand schnell eindämmen und unter Kontrolle bringen, jedoch werden die Nachlöscharbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen - Schuld soll erneut der trockene Boden gewesen sein.

Derzeit ist weder klar, wie hoch der Sachschaden ausfiel, noch wie der Brand entstehen konnte. Insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit elf Fahrzeugen vor Ort. Außerdem machte sich die Polizei ein Bild der Lage.

Zahlreiche Feuerwehren mussten in Stützengrün anrücken.
Zahlreiche Feuerwehren mussten in Stützengrün anrücken.  © Niko Mutschmann

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