Feuerwehr tierisch im Einsatz: Katze hing am Fenster

Chemnitz - Die Feuerwehr ist immer zur Stelle - auch wenn es nicht brennt oder ein Unfall schnelle Hilfe erfordert. Das Wochenende hat ihr gleich zwei tierische Einsätze beschert: eine Katze, die mauzend am Fenster hing, und ein Waschbär, der auf eine Laterne geklettert war und oben festsaß (TAG24 berichtete).

Katze Missy war ausgebüxt und traute sich nicht zurück.
Katze Missy war ausgebüxt und traute sich nicht zurück.  © Haertelpress

Schreck am Morgen: Katze Missy (sieben Monate) war in der Zietenstraße aus der Wohnung ausgebüxt, auf dem Sims bis zur leer stehenden Nachbarwohnung balanciert. Dort rührte sich Missy nicht mehr vom Fleck. Auch Futter konnte die Miez nicht locken.

Und so kam die Feuerwehr - bot Nadine Lehmann an, mit der Drehleiter nach oben zu fahren: "Ich bekam einen schicken gelben Helm und los ging's in zwölf Meter Höhe." Oben angekommen, schnappte sich die Katzenmami ihre Missy. Rangekuschelt, geschnurrt - Happy End.

Kaum zurück in der Einsatzzentrale folgte für die Berufsfeuerwehr der nächste tierische Notruf: Ein Waschbär war an der Leipziger/Winklerstraße auf eine zehn Meter hohe Laterne geklettert, drohte auf Autos zu stürzen (TAG24 berichtete).

Ein Feuerwehrmann näherte sich dem Wildtier vorsichtig mit der Drehleiter, warf ein Fangnetz drüber. Minuten später entließen die Helfer den Waschbär im Küchwald in die Freiheit.

Glückliches Ende: Nadine Lehmann hält ihre Miez nach der gelungenen Rettungsaktion durch die Feuerwehr wieder in den Armen.
Glückliches Ende: Nadine Lehmann hält ihre Miez nach der gelungenen Rettungsaktion durch die Feuerwehr wieder in den Armen.  © Haertelpress
Der kleine Waschbär in Angst.
Der kleine Waschbär in Angst.  © Haertelpress
Um den Waschbären von der Straßenlaterne retten zu können, musste die Feuerwehr mit der Drehleiter anrücken.
Um den Waschbären von der Straßenlaterne retten zu können, musste die Feuerwehr mit der Drehleiter anrücken.  © Haertelpress

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