Wie sinnvoll sind Fingerabdruck-Scans bei Flüchtlingen wirklich?

Fingerabdrücke werden zwar gescannt. Mit anderen Datenbanken sind die 
Abdrücke der Stadt Chemnitz aber nicht kompatibel.
Fingerabdrücke werden zwar gescannt. Mit anderen Datenbanken sind die Abdrücke der Stadt Chemnitz aber nicht kompatibel.  © DPA

Chemnitz - Sozialbetrug oder Straftaten von Migranten lassen sich mit Fingerabdrücken aufklären. Theoretisch.

Zwar nimmt Chemnitz von jedem Asylbewerber die Fingerabdrücke. Kompatibel mit anderen Datenbanken, etwa von Polizeibehörden, sind die Scans aber nicht.

Das ergab eine Ratsanfrage von Stadtrat Roland Katzer (66, AfD). „Die Fingerabdrücke dürfen und können ausschließlich zur Speicherung auf dem elektronischen Aufenthaltstitel verwendet werden“, so Ordnungsdezernent Miko Runkel (56, parteilos).

„Die biometrischen Daten werden im Anschluss automatisch gelöscht.“ Ein Abgleich mit anderen Datenbeständen sei nicht möglich.


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