Signale auf Grün für KZ-Gedenkstätte Sachsenburg

Frankenberg - Zahlreiche Initiatoren für eine Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenburg haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen.

Vorstandsvorsitzende Anna Schüller mit historischen Fotos der mittlerweile verfallenen Kommandantenvilla.
Vorstandsvorsitzende Anna Schüller mit historischen Fotos der mittlerweile verfallenen Kommandantenvilla.  © Hendrik Schmidt/dpa

Unter dem Namen "Geschichtswerkstatt Sachsenburg" haben nun sieben Mitglieder den Verein auf dem Gelände des früheren KZ gegründet. "Wir möchten in Sachsenburg einen lebendigen und aktiven Geschichtsort entwickeln", sagt die Vorstandsvorsitzende Anna Schüller.

In dem neuen Verein ist die Initiative Klick aufgegangen, die sich bislang gemeinsam mit der Lagerarbeitsgemeinschaft für die Einrichtung einer Gedenkstätte engagiert hat.

Ziel sei es, die Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Geschichte des Ortes und des Konzentrationslagers Sachsenburg auf vielfältige Weise anzuregen und zu befördern, ohne dabei historische Abschnitte gleichzusetzen.

Am Mittwoch wird sich der Stadtrat von Frankenberg mit den Plänen für eine Gedenkstätte in Sachsenburg befassen. Nur die Stadt kann über die Errichtung einer Gedenkstätte entscheiden.

Zuvor hatte am 14. Mai bereits der Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten die grundsätzliche Umsetzung des Konzepts für die Gedenkstätte frühes KZ Sachsenburg empfohlen. Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange begrüßte dies als positives Signal.

Das ehemalige Konzentrationslager Sachsenburg soll jetzt Gedenkstätte werden.
Das ehemalige Konzentrationslager Sachsenburg soll jetzt Gedenkstätte werden.  © Hendrik Schmidt/dpa

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0