Vorfälle im Freibad Gablenz werden Thema im Rathaus

Chemnitz - Sexuelle Übergriffe, Tätlichkeiten, Belästigungen: Das Gablenzer Freibad ist längst in Verruf geraten. Auch diese Saison mussten Polizeikräfte schon häufiger ausrücken. Deshalb fordert die CDU/FDP-Fraktion die Stadt auf, für Klarheit zu sorgen.

CDU-Stadträtin Solveig Kempe (38).
CDU-Stadträtin Solveig Kempe (38).  © Sven Gleisberg

"Wir wollen wissen, was genau da los ist", sagt Stadträtin Solveig Kempe (38, CDU). Eine entsprechende Anfrage hat sie mit Fraktionskollegin Ines Saborowski (50, CDU) auf den Weg gebracht. "Das Gablenzer Bad ist sehr beliebt und soll es auch bleiben. Kinder sollen sich dort wohlfühlen", so Kempe.

Die Stadt hatte nach den jüngsten Übergriffen auf Minderjährige reagiert und lässt seit Ende Juni Sicherheitspersonal patrouillieren. "In diesem Jahr liegen bisher sechs polizeiliche Anzeigen vor", teilt eine Stadtsprecherin mit. Zudem sei der Stadtordnungsdienst stärker präsent.

Ein nachhaltiges Konzept zur Problembewältigung gibt es anscheinend noch nicht. "Es muss in jedem Fall durchgegriffen und gegebenenfalls Hausverbot erteilt werden", betont Kempe.

Allein in diesem Jahr liegen bisher sechs polizeiliche Anzeigen zu Vorfällen im Freibad Gablenz vor. Die jüngsten Übergriffe geschahen im Juli.
Allein in diesem Jahr liegen bisher sechs polizeiliche Anzeigen zu Vorfällen im Freibad Gablenz vor. Die jüngsten Übergriffe geschahen im Juli.  © Maik Börner

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