So lief die Weihnachtsmarkt-Zeit für die Polizei

Chemnitz/Freiberg/Annaberg - Die Weihnachtsmärkte in Chemnitz und der Region lockten in der Vorweihnachtszeit tausende Besucher an. Doch nicht für alle endete der Besuch als positives Erlebnis.

Die Polizei zieht ein positives Fazit
Die Polizei zieht ein positives Fazit  © Uwe Meinhold

Insgesamt zieht die Polizeidirektion Chemnitz bei den drei großen Weihnachtsmärkten der Region, in Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Freiberg ein positives Fazit.

In den vier Wochen, in denen die Weihnachtsmärkte geöffnet waren, gab es nach aktuellem Kenntnisstand nur elf Straftaten.

"Auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt ereigneten sich demnach bislang sieben Delikte. In fünf Fällen wurden Diebstähle zur Anzeige gebracht, bei denen Besuchern vorrangig die Geldbörsen gestohlen worden waren", so ein Sprecher der Polizei Chemnitz.

Eine Verkaufshütte wurde aufgebrochen, die Täter ließen aber nichts mitgehen. Zudem wurde eine Körperverletzung registriert. Der Tatverdächtige wurde durch Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes und der Polizei noch in der Nähe des Tatortes gestellt.

In Freiberg wurde eine Geldbörse geklaut und es wurden zwei Sachbeschädigungen registriert. "Eine der Sachbeschädigungen betraf die Pyramide des Christmarktes. Zwei junge Männer und ein Jugendlicher hatten sich auf der unteren Plattform auf die Holzschafe gesetzt, wobei zwei Figuren beschädigt worden waren", so die Polizei. Wie hoch die Restaurationskosten ausfallen werden, steht noch nicht fest.

Auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt wurde einer Frau (42) die Geldbörse aus dem Rucksack geklaut. Sie war kurz zuvor noch an einem Geldautomaten gewesen und bemerkte beim nächsten Einkauf, dass jemand den Rucksack aufgeschnitten hatte. Neben der Geldbörse verschwand noch ein Handy (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Uwe Meinhold

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