Nach Feuer-Katastrophe in Freiberg: Stadtarchiv hat jetzt 'nen Dachschaden

Freiberg - Einen Tag nach der tödlichen Brandkatastrophe in der Altstadt wird deutlich: Das Gedächtnis der Stadt ist um Haaresbreite der Vernichtung entkommen.

Weil immer noch Gebäudeteile abstürzen können, war die Akazienstraße auch Montag noch gesperrt.
Weil immer noch Gebäudeteile abstürzen können, war die Akazienstraße auch Montag noch gesperrt.  © Klaus Jedlicka

Im Nachbargebäude befindet sich eine Außenstelle des Stadtarchivs. Oberbürgermeister Sven Krüger (45): "Das Dach des Gebäudes wurde bei dem Feuer beschädigt und gestern notdürftig von einem ortsansässigen Unternehmen gesichert. Das Archivgut ist nicht geschädigt und wird überwacht. Mitarbeiter des Archivs kontrollieren Luftfeuchtigkeit und Temperatur, um sicherzustellen, dass das speziell für die gelagerten Stücke benötigte Raumklima erhalten bleibt."

Die Gesamthöhe des Schadens, der durch das Feuer entstanden ist, wird erst in einigen Tagen nach Abschluss der Gutachten feststehen. Laut Stadt liegt er allein am ausgebrannten Gebäude bei einem hohen sechsstelligen Betrag.

Die Bewohner des anderen Nachbarhauses konnten Montag fast alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Nur die Dachwohnung ist wegen der Brandschäden unbewohnbar.

Ob es sich bei der geborgenen Leiche um die einzige Bewohnerin (74) des Hauses handelt, wird erst Ende der Woche zweifelsfrei geklärt sein.

Der Dachstuhl der Brandruine ist zusammengebrochen, das Haus nicht mehr zu retten.
Der Dachstuhl der Brandruine ist zusammengebrochen, das Haus nicht mehr zu retten.  © Klaus Jedlicka

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