Wegen Merkel-Besuch: Sperrungen und Parkverbote in Chemnitz

Chemnitz - Aufgrund des Besuchs der Bundeskanzlerin Angela Merkel müssen in Chemnitz Straßen und Parkplätze gesperrt werden.

In der Hartmannfabrik wird es eine Diskussionsrunde mit Freie-Presse-Lesern geben.
In der Hartmannfabrik wird es eine Diskussionsrunde mit Freie-Presse-Lesern geben.  © Klaus Jedlicka

Bereits ab Donnerstag, dem 15. November, werden folgende Sperrungen bzw. Einschränkungen wirksam:

  • ab 6 Uhr Sperrung Fabrikstraße zwischen Hartmannstraße und Bierbrücke
  • ab 15 Uhr Sperrung des Parkplatzes hinter der Hartmannhalle, inkl. der Zufahrt über die Fabrikstraße

Am Freitag, dem 16. November, ab 6 Uhr bis ca. 22 Uhr werden folgende Sperrungen bzw. Einschränkungen wirksam:

  • Sperrung des Parkplatzes Hartmannstraße gegenüber der PD Chemnitz
  • Sperrung des Parkplatzes Arndtplatz
  • Halte- und Parkverbot beidseitig in der Promenadenstraße zwischen Theunertstraße und Hartmannstraße
  • Halte- und Parkverbot beidseitig in der Schloßstraße zwischen Hartmannstraße und Arndtstraße
  • Halte- und Parkverbot Theunertstraße beidseitig

Aufgrund von Versammlungen kann es zu weiteren, teils nur temporären, Sperrungen kommen.

Update 12.25 Uhr:

Wie die Stadt mitteilt, werden aufgrund von Versammlungen am Freitag von 14 bis 21 Uhr die Hartmannstraße zwischen Bergstraße und Theaterstraße für den Verkehr gesperrt.

Der gesperrte Bereich kann über die Reichstraße, Zwickauer Straße, Falkeplatz umfahren werden.

Angela Merkel besucht am Freitag Chemnitz.
Angela Merkel besucht am Freitag Chemnitz.  © DPA

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig erneuert derweil ihre Kritik am Zeitpunkt des Merkel-Besuchs. "Die Ereignisse Ende August hatten für Chemnitz, aber auch für die Bundesregierung – die fast an der Interpretation der Geschehnisse zerbrochen wäre - eine große Tragweite. Daher habe ich gehofft, dass die Kanzlerin sich rasch ein eigenes Bild machen und mit den Bürgern der Stadt ins Gespräch kommen möchte", sagt sie der Deutschen Presse-Agentur.

Fragt man die Menschen auf der Straße, trifft man oftmals auf Gleichgültigkeit oder Ablehnung. "Ist mir egal", "Was will die hier?", "Sie hätte mal eher kommen müssen" - so oder ähnlich fallen die Kommentare aus.

Die Merkel-Gegner wollen sich nach Sonnenuntergang am Freitag diesmal statt am Karl-Marx-Monument an der Richard-Hartmann-Halle versammeln. Dort besucht die CDU-Chefin zum Auftakt den Basketball-Zweitligisten Niners Chemnitz.

Vorrangiger Anlass ihres Kommens ist eine Einladung der Tageszeitung Freie Presse zu einer Diskussion mit ihren Lesern. In der Hartmannfabrik werden circa 100 Abonnenten zwei Stunden lang mit der Regierungschefin debattieren können. Rund 70 Medienvertreter aus dem In- und Ausland werden davon berichten. Die Zahl der Anfragen dafür war doppelt so groß. Zwischen den beiden Terminen steht ein Gespräch hinter verschlossenen Türen unter anderem mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der Rathauschefin auf dem Programm.

Die Polizei rüstet sich mit einem Großaufgebot für alle Eventualitäten. Neben sächsischen Beamten sind den Angaben zufolge Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen sowie der Bundespolizei im Einsatz.

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