Chemnitz: Trödeln statt streiken bei Fridays For Future

Chemnitz - Trödeln statt Protest: Die "Fridays for Future"-Bewegung Chemnitz veranstaltet am 25. Januar erstmals einen solidarischen Flohmarkt: "Wir wollen eine Abwechslung zu den Streiks schaffen", erklärt Sprecherin Victoria Teuchert (18).

Aktivistin Victoria Teuchert (18) will zum Flohmarkt auch eigene Klamotten mitbringen.
Aktivistin Victoria Teuchert (18) will zum Flohmarkt auch eigene Klamotten mitbringen.

Die neue Veranstaltung übt Kritik an der Konsumgesellschaft. Bürger sollten gerade erst gekaufte Sachen nicht nach kurzer Zeit einfach wegschmeißen. Stattdessen könnte man sie laut den Aktivisten auch anderen geben.

Zum Flohmarkt dürfen alle möglichen Dinge mitgebracht werden. "Hauptsächlich Klamotten, Bücher und Spiele", erklärt Victoria Teuchert. Jeder, der etwas ausrangieren will oder braucht, kann vorbeikommen. Alle Sachen sollen kostenlos bereitgestellt werden.

"Das was übrig bleibt, wollen wir spenden, zum Beispiel an den Umsonst-Laden." Sollte die Aktion gut laufen, könnte es weitere Flohmärkte geben.

Der nächste Klimastreik ist für den 28. Februar geplant.

Die "Fridays for Future"-Bewegung veranstaltet am 25. Januar ab 14 Uhr einen solidarischen Flohmarkt in der Zukunft, Leipziger Straße 1.
Die "Fridays for Future"-Bewegung veranstaltet am 25. Januar ab 14 Uhr einen solidarischen Flohmarkt in der Zukunft, Leipziger Straße 1.  © Maik Börner

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