Kranz-Zoff am Friedenstag: AfD am Eingang abgewiesen!

Chemnitz - Trotz denkbar schlechter Witterungsbedingungen lockten die Veranstaltungen zum Friedenstag zahlreiche Chemnitzer auf den Neumarkt.

Mathilda (9), Karlotta (9) und Hassan (10) haben mit ihren Mitschülern der Rosa-Luxemburg Grundschule ein Friedenspuzzle gebaut.
Mathilda (9), Karlotta (9) und Hassan (10) haben mit ihren Mitschülern der Rosa-Luxemburg Grundschule ein Friedenspuzzle gebaut.  © Sven Gleisberg

Dort wurde um 11 Uhr das Friedenskreuz eröffnet, um 13 Uhr stellten Schülerinnen und Schüler der Sprachheilschule "Ernst Busch", der Georg-Werth-Oberschule und der Rosa-Luxemburg-Gesamtschule ein Friedenspuzzle vor.

Zuvor war der Tag mit der Kranzniederlegung auf dem städtischen Friedhof eingeläutet worden. In Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (57, SPD) erinnerten die Teilnehmer an die Opfer der Bombardierung von Chemnitz während des Zweiten Weltkrieges.

Auch der Kreisverband der AfD wollte um 9 Uhr einen separaten Kranz niederlegen, wurde aber am Eingang abgewiesen. "Uns wurde gesagt, wir wären eine unangemeldete Versammlung", so Nico Köhler von der AfD. "Das finden wir sehr schade."

Auch der Friedenspreis wurde in diesem Jahr wieder verliehen. Der erste Platz ging dabei an Human Aid Collective e.V.

Der Verein, im November 2015 gegründet, transportierte bislang mehr als 41 Tonnen medizinisches Gerät, Hilfsmittel und Babynahrung in Lager und Krisengebiete.

Lan­ge Ge­sich­ter bei der AfD: Ihre ge­plan­te ei­ge­ne Kranz­nie­der­le­gung wur­de ih­nen ver­wehrt.
Lan­ge Ge­sich­ter bei der AfD: Ihre ge­plan­te ei­ge­ne Kranz­nie­der­le­gung wur­de ih­nen ver­wehrt.  © Harry Härtel

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