Insekten als Geschäftsmodell für den "Chemnitzer Frühling"

Chemnitz - Vom Schmetterling bis zur Honigbiene: Wenn sich im März (8. bis 10.3.) die Türen zur Messe "Chemnitzer Frühling" öffnen, bekommen die kleinen Gartenhelfer eine große Bühne.

Die Chemnitzer Bienensachverständige Heike Janthur (49) kennt sich auch mit dem Imkern bestens aus.
Die Chemnitzer Bienensachverständige Heike Janthur (49) kennt sich auch mit dem Imkern bestens aus.  © Sven Gleisberg

"Die Lebens- und Nahrungsbedingungen der blütenbestäubenden Insekten verschlechtern sich. Wir wollen zeigen, was jeder Einzelne für den Erhalt von Bienen, Schmetterlingen und anderer nützlicher Insekten tun kann“, sagt Projektleiterin Philine Matthäus.

Bei der Gestaltung einer Sonderschau helfen Heike Janthur (49), Bienensachverständige aus Chemnitz, und Sven Rudolph, Inhaber der Landimkerei Mülsen im Landkreis Zwickau. "Ich versuche, Kleingärtner und Verwaltungen dafür zu sensibilisieren, dass Bienen und Schmetterlinge optimale Lebensbedingungen vorfinden", sagt Heike Janthur.

Sven Rudolph gehört zu den wenigen Berufsimkern - ihr Anteil an den rund 130.000 Imkern in Deutschland liegt bei unter einem Prozent. Neben dem Verkauf von Honigsorten und -wein liegt ihm der Erhalt der Bienen am Herzen. "Deshalb bieten wir Bestäubungsleistungen und Bienenpatenschaften sowie erstmals Bienenvermietungen an", so Rudolph. Bei Letzerem kann man Bienenvölker für eine bestimmte Zeit mieten, um Pflanzen oder Bäume bestäuben zu lassen.

Der "Chemnitzer Frühling" erwartet rund 110 Aussteller. Mehr Infos unter: www.chemnitzer-fruehling.de

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