Offene Rechnung! FSV-König fährt nach Chemnitz, "um zu gewinnen"

Zwickau - Sie haben noch eine Rechnung mit dem Chemnitzer FC offen! Die bitterste Niederlage im laufenden Jahr setzte es für den FSV Zwickau Ende Mai im Sachsenpokal-Finale.

Ronny König (2.v.l.) dürfte sich wieder auf harte Luftkämpfe wie im Pokalfinale gegen Matti Langer und Niklas Hoheneder gefasst machen.
Ronny König (2.v.l.) dürfte sich wieder auf harte Luftkämpfe wie im Pokalfinale gegen Matti Langer und Niklas Hoheneder gefasst machen.  © imago images/Frank Kruczynski

Die Elf von Coach Joe Enochs unterlag dem damaligen Regionalligisten mit 0:2 und verpasste den Einzug in den DFB-Pokal.

Am Freitag kreuzen beide Teams wieder die Klingen. Das ewig junge Westsachsenderby steht an. "Chemnitz ist nach den letzten Spielen gefestigt. Das wird unangenehm", ist der himmelblaue Aufschwung an Ronny König nicht vorbeigegangen.

Seit Patrick Glöckner das Traineramt vom taktisch limitierten David Bergner übernahm, befindet sich der CFC im Aufschwung. Mit Philipp Hosiner hat der zudem einen echten Torjäger in seinen Reihen. "Sie spielen richtig guten Fußball", unterstreicht König, legt aber nach: "Wenn wir unser Spiel durchdrücken, holen wir dort etwas."

Zwickau geht aber angeknackst ins Derby. Das 1:3 am Montagabend in Braunschweig hat Spuren hinterlassen. Binnen drei Minuten (27./29.) kassierte der FSV den entscheidenden Doppelschlag und blickte zur Pause bedröppelt drein.

Ronny König: ""Wir besitzen einen klaren Matchplan"

Ähnlich war es dem Team zuvor schon in Ingolstadt ergangen, dazwischen lag das über weite Strecken souveräne 4:2 gegen Preußen Münster.

Diese Janusköpfigkeit bringt selbst den erfahrenen König (36) ins Grübeln: "Wir besitzen einen klaren Matchplan. Der sieht nicht immer attraktiv aus, ist aber effektiv. Wir spielen lange Bälle und streuen zwischendrin auch Flachpässe ein."

In Braunschweig wurde König viel zu oft mit Flachpässen bedient. Da staunte selbst der Gegner. Wie schon in Ingolstadt wurde nach Abpfiff in der Interviewzone nur auf die Verteidigung von König eingegangen. Der Sturmtank hatte sich mit Ball am Fuß deutlich leichter stoppen lassen als im Kopfball-Duell. Entsprechend deutlich wird König: "Wir haben nach der Partie angesprochen, was nicht geht. Selbst wenn wir nur lange Bälle spielen, müssen die trotzdem erst einmal verteidigt werden. Und wir sind weit weg vom eigenen Tor!"

Seine Devise für Freitagabend: "Wir fahren nach Chemnitz, um zu gewinnen! So werden wir das Spiel angehen."

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