Keeper Kunz sei Dank! Glücklicher Punkt für CFC gegen Osnabrück

Florian Hansch im Zweikampf mit dem Osnabrücker Adam Susac.
Florian Hansch im Zweikampf mit dem Osnabrücker Adam Susac.  © Picture Point

Chemnitz - Der CFC erkämpft im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VfL Osnabrück einen glücklichen Punkt! Beide Teams trennten sich am Sonnabend vor 5710 Zuschauern torlos.

Die Anfangsphase rief böse Erinnerungen an das vergangene Drittliga-Heimspiel gegen den VfR Aalen hervor. Da lag der CFC nach 18 Minuten 0:3 zurück.

Auch die Osnabrücker, die früh attackierten, hätten nach sieben Minuten vorn liegen können. Adam Susac zwang mit seinem Kopfball Kevin Kunz zur ersten Glanzparade. Sekunden später, als Marc Heider aus 18 Metern mit links direkt abzog, war der CFC-Schlussmann ebenfalls auf dem Posten.

Dann hatten die Gastgeber Glück. Der direkte Freistoß von Ahmet Metin Arslan zischte knapp am Aluminium vorbei (15.). Die Elf von Trainer Horst Steffen konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Kam sie dann doch einmal in die Nähe des gegnerischen Strafraums, folgte eine Flanke ins Niemandsland (Florian Hansch, 20.).

Der Kasten von CFC-Torwart Kevin Kunz ist hart umkämpft.
Der Kasten von CFC-Torwart Kevin Kunz ist hart umkämpft.  © Picture Point

Da waren die Aktionen der Gäste deutlich schneller, zielstrebiger, gefährlicher. Jules Reimerink steckte auf Tim Danneberg durch. Den Schuss des Ex-Chemnitzers klärte Marc Endres mit dem Rücken zur Ecke (22.).

Drei Minuten vor der Pause brannte es nochmals lichterloh im Strafraum. Halil Savran behauptete geschickt den Ball, zog flach ab - Kunz parierte mit der rechten Faust großartig.

Der CFC kam vor der Pause ein einziges Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. Fabio Leutenecker flankte, Daniel Frahn köpfte - die Kugel strich knapp am langen Pfosten vorbei (38.).

Am Bild auf dem Rasen änderte sich mit Wiederanpfiff nichts. Die Niedersachsen bestimmten das Geschehen, ließen Ball und Gegner laufen. Kunz bekam weiter alle Hände voll zu tun.

Den Direktschuss von Christian Groß (53.) fischte er ebenso weg wie Reimerinks gefährliche Flanke (58.). Im Gegenzug stand Frahn plötzlich frei vor Marius Gersbeck. Der VfL-Torhüter kaufte dem Torjäger den Schneid ab, verhinderte das 1:0.

Mit Tom Baumgart und Björn Kluft schickte Steffen nach einer Stunde frische Offensivkräfte auf den Platz. Mehr Durchschlagskraft brachte auch diese Maßnahme nicht.


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