CFC-Torschütze Müller ist vor seinem Ex-Club nicht bang

Chemnitz - Beim CFC müllert's! Tobias Müller ist der erste Drittliga-Torschütze nach dem Wiederaufstieg. Sein 1:1-Ausgleich gegen Mitaufsteiger SV Waldhof Mannheim rettete den Himmelblauen den ersten Zähler. Gegen seinen Ex-Klub Viktoria Köln soll jetzt mehr drin sein ...

Tobias Müller ist zuversichtlich, dass er heute mit dem Chemnitzer FC bei seinem Ex-Verein Viktoria punkten kann.
Tobias Müller ist zuversichtlich, dass er heute mit dem Chemnitzer FC bei seinem Ex-Verein Viktoria punkten kann.  © Frank Kruczynski

"Ich hatte eine extrem lehrreiche Zeit, die ich nicht missen will", freut sich Müller auf die Stippvisite im Sportpark Höhenberg. 2017/18 spielte er ein Jahr beim damaligen West-Regionalligisten.

Was ist am Sonntag dort für den CFC drin? "Wenn wir so auftreten wie in der zweiten Halbzeit gegen Mannheim, muss niemandem bange sein", ist sich Müller sicher. Diese Aussage mag man gerne so unterschreiben, denn nach dem Seitenwechsel wurde Waldhof vor einer Woche phasenweise an die Wand gespielt.

Was davor abgelaufen war, musste beim "Club" allerdings zu denken geben.

"Eine erste Halbzeit wie gegen Mannheim dürfen wir nicht spielen, wenn wir in der 3. Liga bestehen wollen", legt David Bergner den Finger in die Wunde. "Die Mentalität hat in der zweiten Hälfte hat dann gestimmt", so der Coach.

Die Himmelblauen sind nicht der einzige Klub, der zum Saisonauftakt zwei Gesichter gezeigt hat. Viktoria Köln stand dem in nix nach.

Die Intensität war jedoch um ein Vielfaches höher. Bei Hansa Rostock befand sich die Elf von Ex-Aue-Coach Pavel Dotchev nahezu hoffnungslos mit 0:3 in Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück und sicherte sich durch einen Doppelpack von Albert Bunjaku ein 3:3.

"Das Spiel habe ich mir in der Mediathek angeschaut. Dass Köln diesen Rückstand aufgeholt hat, spricht für sich", betont Müller.

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