Zu Null gespielt: CFC-Neuzugang besteht Feuertaufe

Berkay Dabanli bekam in seiner Heimatstadt einen warmen Empfang.
Berkay Dabanli bekam in seiner Heimatstadt einen warmen Empfang.  © Picture Point

Chemnitz - Roland Vrabec, Trainer der Gastgeber, wütete. Sven Köhler und der CFC jubelten. Mit einem klaren 3:0-Sieg beim Zweitligaabsteiger FSV Frankfurt hatten sicher nur die kühnsten Optimisten im Lager der Chemnitzer gerechnet.

"Wir haben mit der Doppelchance von Daniel Frahn und dem frühen 1:0 durch Dennis Mast sehr gut ins Spiel gefunden und die Frankfurter ein Stück weit beeindruckt", meinte CFC-Trainer Köhler.

Vrabec schimpfte: "Genau diese Szenen, dieses starke Umschaltspiel der Chemnitzer hatten wir im Vorfeld besprochen und der Mannschaft Lösungswege aufgezeigt. Aber was meine Elf geboten hat, hat mit seriösem Profifußball nichts zu tun. So kannst du dich in der Bezirksklasse, wo es um 50 Euro geht, präsentieren, aber nicht in der dritten Liga!"

Den Himmelblauen war die hessische Harmlosigkeit herzlich egal! Sie kamen so leicht wie selten zuvor in dieser Saison zu drei Punkten und sind nun wieder mittendrin im Aufstiegskampf. "Wir arbeiten ganz seriös weiter und schauen, was in den kommenden Wochen geht", sagte Innenverteidiger Berkay Dabanli, der in seiner Heimatstadt Frankfurt erstmals für den Chemnitz auflief.

"Wenn hinten die Null steht, ist man als Abwehrspieler immer zufrieden. Und dann noch ein überzeugender Sieg - so wünscht man sich sein Debüt", strahlte der 26-Jährige.

Neuzugang Berkay Dabanli lieferte in der CFC-Abwehr ein sehr ordentliches Debüt ab.
Neuzugang Berkay Dabanli lieferte in der CFC-Abwehr ein sehr ordentliches Debüt ab.  © Picture Point

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