Frahn-Weckruf an die CFC-Kollegen: "Jetzt ist Liga!"

CFC-Torjäger Daniel Frahn fordert mehr Konzentration in der Abwehr und glaubt fest an einen Sieg in Jena.
CFC-Torjäger Daniel Frahn fordert mehr Konzentration in der Abwehr und glaubt fest an einen Sieg in Jena.  © Picture Point/K. Kummer

Chemnitz - Eine halbe Stunde nach dem Abpfiff feierten die CFC-Anhänger in der Südkurve am Mittwochabend immer noch ihre Mannschaft. Die hatte das Duell mit Aalen 2:4 verloren.

"Hätten wir nur halb so viel Gas gegeben wie unsere Fans, stünden wir nicht mit leeren Händen da", kommentierte Kapitän Marc Endres die Gänsehaut-Atmosphäre während des Auslaufens.

Emotional wird es auch heute in Jena. Über 1200 Chemnitzer begleiten ihren Verein an die Kernberge. "Wir haben etwas gutzumachen, sind in der Bringpflicht", betont Endres.

Der Abwehrchef hatte in der englischen Woche wenig Grund zur Freude. Sieben Gegentreffer kassierte der CFC. Für Trainer Horst Steffen keine Frage des Systems. "Beim 2:3 in Paderborn haben uns die Standards gekillt, gegen Aalen waren es grobe individuelle Fehler", so der 48-Jährige.

Angreifer Daniel Frahn ist ein Freund des neuen Spielsystems, das mit Steffen Einzug gehalten hat. "Wir alle wollen, dass neue Sachen angeboten werden. In unserer Spielanlage sieht man einen deutlichen Fortschritt", sagt der Torjäger: "Wenn wir wie in den letzten 20 Jahren plötzlich wieder im 4-2-3-1 spielen, kommt nicht mehr Sicherheit rein. Wir müssen einfach zusehen, dass wir alle gemeinsam besser und konzentrierter verteidigen. Jetzt ist Liga und nicht mehr Freundschaftsspiel!"

Frahn ist fest davon überzeugt, dass die Chemnitzer am heutigen Samstag nicht zum dritten Mal in Folge leer ausgehen: "Wir werden in Jena mit drei Punkten dastehen und sagen, dass die Dreierkette gut funktioniert hat."


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