Galerie will nur noch der "Rote Turm" sein

Centermanager
Jens Knöfel (49)
ließ die Kunden
per Onlinevoting
abstimmen.
Centermanager Jens Knöfel (49) ließ die Kunden per Onlinevoting abstimmen.  © Sven Gleisberg

Chemnitz - Es war eines der größten Bau-Projekte in der Innenstadt rund um die Jahrtausendwende: Als am 27. April 2000 die „Galerie Roter Turm“ direkt neben dem gleichnamigen historischen Denkmal öffnete, hatte die City ein neues Gesicht.

Jetzt, 17 Jahre später, steht eine Revolution ins Haus: Das Einkaufscenter soll einen neuen Namen bekommen.

Das Center-Management tastet sich derzeit an die Meinung der Kunden heran. In einer Online-Umfrage wurden Chemnitzer befragt: „Welchen neuen Namen würden Sie gut finden?“ Es gab fünf Vorschläge, die Befragten konnten aber auch eigene Ideen eintragen. Center-Chef Jörg Knöfel (49): „Wir loten das gerade aus, haben den Ball mal in die Runde geworfen.“ Einer der Gründe: „Die Chemnitzer reden eh vom ,Roten Turm‘. Außerdem passieren manchmal Verwechslungen mit der ,Galeria Kaufhof‘. Das würden wir dann vermeiden.“ Konkurrent Kaufhof hat sein Domizil direkt gegenüber.

Jetzt werden die Umfrageergebnisse ausgewertet. Dann wird mit den Mietern gesprochen. Knöfel: „Deren Meinung wollen wir uns natürlich auch anhören.“ Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen. Wie teuer die Umbenennung wird, steht noch nicht fest.

Nach zwei Jahren Bauzeit war das 160 Millionen Mark teure Projekt eröffnet worden. Allein am Eröffnungstag stürmten 100000 Besucher die drei Etagen, schauten sich auf 27000 Quadratmetern Verkaufsfläche um. Derzeit sind 59 Geschäfte im Center aufgelistet.

Seit 2000 gibt’s die
Galerie „Roter Turm“.
Seit 2000 gibt’s die Galerie „Roter Turm“.  © Peter Zschage

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