So gedenkt Chemnitz an die Opfer des Nationalsozialismus

Chemnitz - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus: Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (56, SPD) legte am Sonntag am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus einen Kranz nieder.

OB Barbara Ludwig (56, SPD) gedachte gestern der NS-Opfer.
OB Barbara Ludwig (56, SPD) gedachte gestern der NS-Opfer.  © Haertelpress

Bundesweit wurde der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee vor 74 Jahren gedacht.

Um die Erinnerung an die NS-Verbrechen wachzuhalten, belässt es Chemnitz nicht bei mahnenden Reden und Blumenkränzen.

Im Januar 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, Schülern Bildungsfahrten in eine KZ-Gedenkstätte zu finanzieren. Dafür werden pro Schüler 30 Euro von der Stadt zur Verfügung gestellt.

Bilanz nach einem Jahr: Das Angebot, das für die Klassenstufen 8 bis 11 gilt, wird rege genutzt. "Die Stadt Chemnitz hat 2018 über 1 000 Schülern aus 20 Schulen in Chemnitz eine Bildungsfahrt zu einer KZ-Gedenkstätte finanziert", teilte ein Stadtsprecher mit.

Für dieses Jahr haben sich bereits sieben Schulen mit rund 475 Schülern angemeldet.

Die Stadt Chemnitz finanziert für Schüler Bildungsfahrten nach Buchenwald.
Die Stadt Chemnitz finanziert für Schüler Bildungsfahrten nach Buchenwald.  © epd/Ebba Hagenberg-Miliu

Titelfoto: Haertelpress

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