Geplante Gedenkstätte: Geld vom Freistaat für Kaßberg-Knast

Chemnitz - Der Freistaat hat den Weg für die Errichtung einer Gedenkstätte im ehemaligen Kaßberg-Gefängnis frei gemacht.

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange (62, SPD) übergibt den Zuwendungsbescheid an den Vereinsvorsitzenden Jürgen Renz (44) vom Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V.
Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange (62, SPD) übergibt den Zuwendungsbescheid an den Vereinsvorsitzenden Jürgen Renz (44) vom Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V.  © Sven Gleisberg

Kunst- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (62, SPD) übergab einen Fördermittelbescheid in Höhe von 163.000 Euro an den Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis. Das Geld ist dafür vorgesehen, die Planungen voranzutreiben.

Ziel sei es, in diesem Sommer einen Antrag zur Einrichtung der geplanten Dauerausstellung bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters (57, CDU) einzureichen. "Ich hoffe, dass damit die Voraussetzungen bestehen, um den Antrag positiv zu bescheiden", so Eva-Maria Stange.

Die Errichtung der Gedenkstätte soll ab 2020 mit sogenannten PMO-Mitteln (Vermögen einstiger Parteien und Massenorganisationen der DDR), der Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stadt Chemnitz und weiterer Beteiligter erfolgen.

Die Abrissarbeiten rund um das ehemalige Kaßberg-Gefängnis sind in vollem Gange.
Die Abrissarbeiten rund um das ehemalige Kaßberg-Gefängnis sind in vollem Gange.  © DPA

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