Messerattacke in Chemnitz: Tatortbegehung geplant

Chemnitz - Im Prozess um die tödliche Messerattacke gegen Daniel H. wird es voraussichtlich eine Tatortbegehung geben. Das bestätigte das Landgericht Chemnitz.

Diese Gedenkplatte am Tatort erinnert an den getöteten Daniel H.
Diese Gedenkplatte am Tatort erinnert an den getöteten Daniel H.

"Angedacht ist eine Begehung bei Nacht, um die Lichtverhältnisse und örtlichen Begebenheiten besser nachvollziehen zu können", sagte Landgerichtssprecherin Marika Lang. Voraussichtlich in der Nacht vom 12. auf 13. Juni will sich das Landgericht den Tatort an der Brückenstraße noch einmal genauer ansehen. Inwieweit Zeugen anwesend sein werden, steht noch nicht fest. "In jedem Fall findet der Termin abgesperrt unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt."

Einige Zeugen hatten im Prozess über schlechte Lichtverhältnisse geklagt.

Unterdessen wies die Staatsanwaltschaft Dresden Rechtsanwaltsanzeigen gegen Staatsanwalt Stephan Butzkies und Haftrichter Albert Linßen zurück.

Chemnitz: Unfall auf Bundesstraße: VW-Transporter völlig zerstört! Verletzter von Rettern befreit
Chemnitz Unfall auf Bundesstraße: VW-Transporter völlig zerstört! Verletzter von Rettern befreit

Den Beiden wurde vorgeworfen, zu Unrecht Haftbefehle gegen die Verdächtigen Farhad A. (22) und Alaa S. (23) erlassen zu haben.

Seit 18. März muss sich ein 23-jähriger Syrer wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Er soll zusammen mit einem Iraker, der auf der Flucht ist, am 26. August 2018 in Chemnitz den 35-jährigen Daniel H. erstochen haben.

Die Polizei im im August 2018 in der Nähe der Stelle, an der Daniel H. getötet wurde.
Die Polizei im im August 2018 in der Nähe der Stelle, an der Daniel H. getötet wurde.  © Harry Härtel/Haertelpress

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress

Mehr zum Thema Chemnitz Crime: