Der Hemden-König mit Paradiesvogel-Status: Chemnitzer Designer startet in Miami durch

Chemnitz/Miami - Mit seinen bunten Hingucker-Hemden hat sich Designer René König (46) nicht nur bei Sport-TV-Kultmoderator Kai Ebel (55) einen Namen gemacht. Jetzt knüpft der Chemnitzer mit seinem Label "Germens" erste Kontakte nach Amerika!

Auch Rene König (46) entwickelte angesichts der schrägen Bananen-Installation auf der Kunstmesse in Miami Appetit.
Auch Rene König (46) entwickelte angesichts der schrägen Bananen-Installation auf der Kunstmesse in Miami Appetit.  © Kai Schmidt

Den Besuch der Kunstmesse "Art Basel" in Miami verband der Hemden-König mit einem Abstecher zu Chemnitz' bekanntester Auswanderer-Familie, erlebte die aberwitzigste Kunst-Posse des Jahres hautnah und sorgte selbst für mediale Aufmerksamkeit.

"Von der Chemnitzer Auswandererfamilie Hee, die in Miami ein erfolgreiches Luxusmodelabel gegründet hat, hatte ich bei TAG24.de gelesen und mich spontan mit Silvia Hee in ihrem Laden verabredet", erzählt René König. "Vielleicht ist da künftig eine Zusammenarbeit möglich."

Die Kunstmesse besuchte der Chemnitzer einen Tag nach dem spektakulären Verkauf der Bananen-Installation des Italieners Maurizio Cattelan für 120.000 Dollar. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Frucht von Aktionskünstler David Datuna von der Wand gepflückt und aufgegessen wurde.

König: "Ein weiteres Highlight war, dass Graffitikünstler Alex Monopoly ein speziell für die Art Basel gestaltetes Germens-Hemd, das mit Fotos unseres letzten Treffens bedruckt war, signierte."

Wegen ihrer auffälligen Hemden hatten René König und Fotograf Kai Schmidt selbst in Miami Paradiesvogel-Status. "Wir wurden immer wieder angesprochen. Einem TV-Sender, der sich für die Herkunft der Hemden interessierte, habe ich gern ein Interview gegeben."

Designer Rene König (46) und Fotograf Kai Schmidt (54) trafen die ausgewanderte Chemnitzerin Silvia Hee (42), die mit dem Label "Veni vidi vici" erfolgreich wurde.
Designer Rene König (46) und Fotograf Kai Schmidt (54) trafen die ausgewanderte Chemnitzerin Silvia Hee (42), die mit dem Label "Veni vidi vici" erfolgreich wurde.  © Kai Schmidt

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