Grausam! Kater Rudolf bei lebendigem Leib gehäutet

Hormersdorf - Tierhasser zogen einem jungen Kater einen Teil seines Fells ab. Eine Not-Operation rettete das Tier.

Corina Tittmann (38) pflegt ihren misshandelten Kater Rudolf.
Corina Tittmann (38) pflegt ihren misshandelten Kater Rudolf.  © Klaus Jedlicka

Eine Belohnung von nun 1000 Euro soll helfen, die Täter zu finden.

"Am frühen Abend entdeckten wir Rudolf schreiend, blutüberströmt und völlig verstört. Besonders schlimm war das für meinen neunjährigen Sohn", erinnert sich Besitzerin Corina Tittmann (38) an den Faschingsdienstag. "Wir vermuteten erst, dass er bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde."

Erst der Tierarzt stellte fest, dass es sich bei den Verletzungen am Fell um mutwillig zugefügte Schnitte handelt. "Da müssen mehrere Personen beteiligt gewesen sein, die das Tier festgehalten haben", vermutet Corina Tittmann. In einer zweistündigen Operation wurden die Wunden genäht. Der Schwanz des Katers war allerdings so schwer verletzt, dass er amputiert werden musste.

Tierfreund Matthias Henke (64) ist einer von Hunderten, die am Schicksal des zehn Monate alten Katers Anteil nehmen: "Ich bin erschüttert, wie man einem Tier so etwas antun kann." Der Lößnitzer setzt 1000 Euro als Belohnung auf Hinweise aus, die zu den Tätern führen. Dafür verteilte er 500 Flugblätter in der Umgebung. Wer etwas gesehen hat, soll sich unter Telefon: 0152/55 80 08 37 melden.

Kater Rudolf erholt sich inzwischen langsam. Corina Tittmann: "Nächste Woche können die Fäden gezogen werden. Aber er ist immer noch traumatisiert."

Matthias Henke (64) verteilte Flugblätter und setzte eine Belohnung aus.
Matthias Henke (64) verteilte Flugblätter und setzte eine Belohnung aus.  © Klaus Jedlicka

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