Hände hoch! Ministerin Klepsch am Steuer, aber wer fährt?

Durfte probesitzen, aber nicht probefahren: Ministerin Barbara Klepsch (52) 
im Versuchsauto.
Durfte probesitzen, aber nicht probefahren: Ministerin Barbara Klepsch (52) im Versuchsauto.  © Peter Zschage

Chemnitz - Panne bei der Firma IAV in der Kauffahrtei: Verbraucherministerin Barbara Klepsch (52) informierte sich am Vormittag über Fortschritte beim Automatisierten Fahren. Dass die Technik nicht ausgereift ist, erlebte sie am eigenen Leib - eine Probefahrt ohne Hände am Steuer war unmöglich.

IAV-Techniker konnten der Ministerin einen Golf voll mit Technik zeigen - Kameras, Sensoren, Computer, die dafür sorgen, dass Autos selbstständig fahren, wobei der Fahrer stets eingreifen darf, manchmal auch muss.

„Diese Technik soll 2018 serienreif sein“, sagt IAV-Sprecher Markus Mrozek (35). „Ab 2025 ist sogar das autonome Fahren denkbar, bei dem es gar keinen Menschen mehr am Steuer braucht.“

Auch ohne Probefahrt zeigte sich Ministerin Klepsch angetan: „Wenn die Technik ausgereift ist, lasse ich mich jederzeit von meinem Auto fahren.“

Sie sieht Vorteile durch das System beim ÖPNV auf dem Land, weniger Stress für Pendler und mehr Sicherheit für ältere Autofahrer.

IAV-Sprecher-Markus Mrozek weist den Vorwurf einer Panne übrigens zurück: "Die Ministerin hatte in ihrem Besuchsprogramm keine Probefahrt vorgesehen."


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