"Heckert-Rapper" Trettmann will nicht mehr nach Chemnitz

Chemnitz - Liebevolle Abrechnung mit Chemnitz: Der Rapper Trettmann (45, "Grauer Beton"), einst als Stefan Richter im Heckert-Neubaugebiet aufgewachsen, erinnerte sich in einem Bericht von "Zeit Online" an seine Jugend in Karl-Marx-Stadt.

Rapper Trettmann sang auf dem Johannisplatz (F.), will aber nicht mehr in Chemnitz leben.
Rapper Trettmann sang auf dem Johannisplatz (F.), will aber nicht mehr in Chemnitz leben.  © Imago

Für ihn ein abgeschlossenes Kapitel: "Es ist naheliegender, dass ich in die Karibik ziehe als jemals zurück nach Chemnitz."

Der Rapper, der beim "Wir sind mehr"-Konzert auf dem Johannisplatz auftrat, hatte in seiner Heimatstadt früh Berührung mit der Musik.

Als Kind nahm er unter der Bettdecke heimlich Musik westlicher Radiosender auf.

Auf dem Kaßberg lebte Trettmann in einer WG - zwei Etagen über der Familie Kummer.

Für die späteren Kraftklub-Brüder Felix (heute 29) und Till (28) sei er "so etwas wie ihr Babysitter" gewesen.

Auch mit Vater Jan Kummer (heute 58) ist der Musiker befreundet. Vor 25 Jahren verkaufte Trettmann in dessen Laden Schallplatten.

Seit Jahren lebt Trettmann in Leipzig. Eine Rückkehr nach Chemnitz schließt er aus.

Titelfoto: Imago

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