Sächsisches Streetart-Festival startet Crowdfunding-Aktion

Chemnitz - Die Organisatoren des Streetart-Festivals ibug wollen die Kunstwerke der vergangenen Veranstaltungen noch einmal aufleben lassen. Vom Festival im Sommer 2017 in der Brache des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik in Chemnitz soll ein Sammelband veröffentlicht werden.

Grafikdesignerin Elisabeth Wolf (32) aus Leipzig vor ihrem Werk bei der Ibug 2018.
Grafikdesignerin Elisabeth Wolf (32) aus Leipzig vor ihrem Werk bei der Ibug 2018.  © Klaus Jedlicka

Um die Gestaltung und den Druck der Bücher zu finanzieren, sammeln die Veranstalter auf der in Leipzig ansässigen Plattform "VisionBakery" per Crowdfunding Geld.

Die Ausgabe für 2017 ist bereits druckfertig und bereit zur Produktion, teilten die Organisatoren mit. Bis zum 14. Mai soll eine Summe von 11.190 Euro erreicht werden. Der Sammelband für die ibug 2018, die in der Nadel- und Platinenfabrik in Chemnitz stattfand, wird den Angaben zufolge nach dem erfolgreichen Crowdfunding folgen.

Das Festival Industriebrachenumgestaltung (ibug) wurde vom Streetart-Künstler Tasso aus Meerane (Landkreis Zwickau) ins Leben gerufen und findet seit 2006 in Westsachsen statt. Dabei werden verlassene Industrieobjekte und -brachen von Künstlern aus aller Welt für zwei Wochen als Atelier genutzt und zu Ausstellungen umgestaltet. Alle Kunstwerke sind nach Festival-Ende nicht mehr zugänglich.

Zu den letzten beiden Festivals kamen nach Veranstalterangaben 35.000 Besucher. In diesem Jahr findet die ibug Ende August und Anfang September in Reichenbach im Vogtland im ehemaligen Bahnbetriebswerk statt (TAG24 berichtete).

Die Ibug 2018 fand in der Nadel- und Platinenfabrik in der Waplerstraße statt.
Die Ibug 2018 fand in der Nadel- und Platinenfabrik in der Waplerstraße statt.  © Klaus Jedlicka

Titelfoto: Klaus Jedlicka

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