Im Schulobst-Programm ist der Wurm drin

Nachbessern, wo das Schulobstprogramm noch nicht rund läuft, fordert Stadträtin Susanne Schaper (39, Linke).
Nachbessern, wo das Schulobstprogramm noch nicht rund läuft, fordert Stadträtin Susanne Schaper (39, Linke).  © Uwe Meinhold

Chemnitz - In Chemnitz profitieren rund 3 500 Kinder von der täglichen Portion Frischobst.

Dem EU-Programm für gesunde Ernährung sei Dank. Doch nicht überall läuft es rund. Mancherorts steckt der Wurm drin.

28 Kitas und Schulen erhalten täglich eine Lieferung frisches Obst und Gemüse sowie Milch und Joghurt.

Viele Einrichtungen haben aber "große Probleme bei der Verteilung", heißt es in einer Informationsvorlage, die der Jugendhilfeausschuss am heute diskutiert. Es fehlten Kapazitäten für die Annahme, Lagerung, Vorbereitung und Verteilung der Lebensmittel.

Das EU-Programm ist auf Initiative von Linken und Grünen in Chemnitz eingeführt worden. "Bei den Problemen sollte die Stadt versuchen, mit den Schulen gemeinsam Lösungen zu finden", so Susanne Schaper (39, Linke).

"Es sollte geschaut werden, wie diese Kapazitäten, ohne große Kosten zu verursachen, geschaffen werden können."

Obst oder Burger: Rund 3 500 Chemnitzer Kinder profitieren vom EU-Programm für gesunde Ernährung.
Obst oder Burger: Rund 3 500 Chemnitzer Kinder profitieren vom EU-Programm für gesunde Ernährung.

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