Fassade des Industriemuseums Chemnitz bröckelt

Chemnitz - Die Fassade des Industriemuseums in der Kappler Drehe bröckelt. Deshalb verschwindet sie für ein halbes Jahr hinter einem Gerüst.

Die Fassade des Industriemuseums bleibt bis zum Herbst wegen Sanierungsarbeiten eingerüstet.
Die Fassade des Industriemuseums bleibt bis zum Herbst wegen Sanierungsarbeiten eingerüstet.  © Maik Börner

"An dem Bestandsmauerwerk der Rundbogengiebel zeigen sich Salzausblühungen und Materialverlust", teilte ein Stadtsprecher mit. Schuld sind jahrzehntealte Feuchteschäden des 1907 als Gießerei errichteten denkmalgeschützten Bauwerks.

Schon nach der Sanierung 1999 rechneten Experten damit, dass sich das Salz mit der weiteren Austrocknung der Klinker den Weg an die Oberfläche bahnen wird und dabei die Oberfläche der Ziegel beschädigt. "Um ein Fortschreiten der Rückverwitterung zu verhindern, werden schadhafte Fugen saniert und beschädigte Ziegel ausgetauscht", so die Stadt.

Die Arbeiten sollen bis Ende September dauern. Kosten: 200.000 Euro.

Ende September sollen die Arbeiten beendet sein.
Ende September sollen die Arbeiten beendet sein.  © DPA

Titelfoto: Maik Börner

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