Wegen Antifa-Kongress: CDU/FDP-Fraktion droht dem AJZ mit Kürzungen

Chemnitz - Die CDU/FDP-Fraktion sagt Extremisten den Kampf an. „Allen Akteuren, welche öffentliche Unterstützung erhalten, muss klar sein, dass man sich deutlich und in aller Öffentlichkeit von allen extremistischen Strömungen distanzieren muss“, so Ines Saborowski (51, CDU).

 Ines Saborowski (51, CDU).
Ines Saborowski (51, CDU).

Anlass der Initiative ist ein antifaschistischer Jugendkongress im AJZ. Dort gab es unter anderem einen Workshop "Graffiti".

Auszug: "Wie sprühe ich schnell und flächig? Darüber hinaus erfahrt ihr noch Wichtiges zum Malen in der Nacht ... und wer euch so alles in die Quere kommen könnte. Wir hoffen, dass unsere Stadtbilder bald sehr viel schöner aussehen werden!"

2017 hatte der Jugendkongress für Schlagzeilen gesorgt, weil linke Gewalt beim G20-Gipfel in Hamburg eskalierte. Almut Patt (50, CDU) will gewaltbereiten Extremisten das Leben schwer machen. "Wenn sie für die Vorbereitung öffentlich geförderte Strukturen nutzen, müssen diese jegliches Zuwendungsrecht verlieren.“

Laut Zuwendungsbericht erhält das AJZ rund 760.000 Euro pro Jahr - unter anderem für Jugendarbeit, Festivals und ein neues Auto.

CDU und FDP wollen im Stadtrat mit einem Beschlussantrag Extremisten von links und von rechts den Kampf ansagen.
CDU und FDP wollen im Stadtrat mit einem Beschlussantrag Extremisten von links und von rechts den Kampf ansagen.  © Peter Zschage

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