Zu störanfällig! Stadt zieht Infotafeln vorerst den Stecker

Chemnitz - Pleiten, Pech und Pannen: Die Stadt zieht bei den störanfälligen Infotafeln den Stecker (TAG24 berichtete). Weitere Geräte sollen vorerst nicht aufgestellt werden. Grund: Neue Geräte gebe so so lange nicht, bis der Prototyp fehlerfrei laufe.

Die Stadt stoppt den weiteren Aufbau solcher Infostelen. Erst müsse der Prototyp seine technischen Macken überwinden.
Die Stadt stoppt den weiteren Aufbau solcher Infostelen. Erst müsse der Prototyp seine technischen Macken überwinden.  © Uwe Meinhold

Zwei Infostelen gibt es bislang: eine auf dem Markt direkt neben dem Judith-Lucretia-Portal und eine an der Turnstraße. Die kosteten 70.000 Euro. Stadtrat Lars Fassmann (41, Vosi/Piraten) findet die Infotafeln insgesamt zu teuer und zu störanfällig: "Wir sollten das Projekt stoppen."

An den Info-Stelen können per Knopfdruck Texte, Bilder, Videos und Hörbeiträge zur historischen Entwicklung abgespielt werden.

Allerdings versagen die Bildschirme öfter ihren Dienst. Lars Fassmann gefällt der aktuelle Rathaus-Rückzieher nicht: "Das jetzt auf die Hersteller der Infotafeln zu schieben ist schlechter Stil."

Bis 2020 sind insgesamt 15 Tafeln an bedeutenden Chemnitzer Orten geplant.

Stadtrat Lars Fassmann (41, Vosi/Piraten) hält nicht viel von den Infostelen. Sie seien störanfällig.
Stadtrat Lars Fassmann (41, Vosi/Piraten) hält nicht viel von den Infostelen. Sie seien störanfällig.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold

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