Nach Anschlag in Halle: Jüdische Gemeinde Chemnitz überdenkt Sicherheitskonzept

Chemnitz - Der Anschlag auf die Synagoge in Halle am Jom Kippur erschütterte auch die Jüdische Gemeinde Chemnitz. Jetzt denkt die Vorsitzende Ruth Röcher (64) über ein neues Sicherheitskonzept nach.

Die Jüdische Gemeinde Chemnitz will nach dem Anschlag in Halle ihr Sicherheitskonzept überdenken.
Die Jüdische Gemeinde Chemnitz will nach dem Anschlag in Halle ihr Sicherheitskonzept überdenken.  © Harry Härtel/Haertelpress

"Die Jüdische Gemeinde Chemnitz ist entsetzt und betroffen über den Anschlag auf die Synagoge in Halle", so Röcher.

Nach ihrem Feiertags-Gottesdienst hatte die Gemeinde von dem Angriff erfahren. Man sei verunsichert gewesen, die massive Polizeipräsenz an der Synagoge habe jedoch viele Mitglieder beruhigt.

Die Jüdische Gemeinde fühlt sich in Chemnitz sicher, wohl wissend, dass es ein subjektives Gefühl ist. "Der Anschlag zwingt uns aber, das Sicherheitskonzept für unsere Gemeinde in Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen neu zu überdenken."

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress

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