Kein Abschluss, keine Ausbildung, kein Job: Hier klappt's trotzdem mit dem Jobeinstieg

Chemnitz - Kein Schulabschluss, keine Ausbildung, kein Job - für viele Jugendliche ist die Zukunft trostlos.

Pädagogin Katharina Müller (37) gibt den Jugendlichen Bewerbungstipps.
Pädagogin Katharina Müller (37) gibt den Jugendlichen Bewerbungstipps.  © Maik Börner

Stefan Brangs (54, SPD), Staatssekretär für Arbeit, informierte sich am Mittwoch bei einem Besuch über die Projekte "Regionalvorteil" und "Regionalvorteil plus". Ziel der beiden Projekte ist es, für junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren eine passende Ausbildungsstelle zu finden und sie während der ersten Schritte im Berufsleben zu begleiten.

Die Teilnehmer erhalten in der ersten Phase sowohl schulische Nachhilfe als auch Bewerbungstrainings. Während der Ausbildung gibt es zum Beispiel Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen.

Die Jugendlichen haben verschiedene Schwierigkeiten: Neben fehlender Motivation spielen oft auch familiäre oder gesundheitliche Probleme eine Rolle. "Wie lange wir die jungen Leute betreuen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich", sagt Pädagogin Katharina Müller (37).

"Regionalvorteil" und "Regionalvorteil plus" sind Projekte im Rahmen des Förderprogramms "Vorrang für duale Ausbildung". Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen finanziert.

Staatssekretär Stefan Brangs (54) mit Azubi Dung Hung Vu (26) und Werkstattpädagoge Ronald Mischke (58).
Staatssekretär Stefan Brangs (54) mit Azubi Dung Hung Vu (26) und Werkstattpädagoge Ronald Mischke (58).  © Maik Börner

Titelfoto: Maik Börner

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