Schutzanzüge und Dekontaminationszelt: Was war am Chemnitzer Klinikum los?

Chemnitz - Dekontaminationszelt, Rettungskräfte in Schutzanzügen und jede Menge Feuerwehr: Am Klinikum Chemnitz in Flemmingstraße fand am heutigen Samstag eine Katastrophenschutz-Übung des Landkreises Mittelsachen statt.

Die Rettungskräfte mussten Schutzanzüge tragen.
Die Rettungskräfte mussten Schutzanzüge tragen.  © Harry Härtel/Haertelpress

Geprobt wurde dabei ein Szenario mit einem verunglückten Kesselwagen, der Gefahrstoffe geladen hatte.

Fünf Verletzte, die mit den Gefahrstoffen in Berührung gekommen waren, wurden in die Zentrale Notaufnahme des Klinikums eingeliefert und mussten dann entsprechend behandelt werden. Zunächst hieß es dabei die Patienten zu dekontaminieren und dann medizinisch zu versorgen.

An der Übung sind untere anderem die Feuerwehr aus Großschirma, Gefahrgutzüge, Schnelleinsatzgruppen, Rettungsdienste, Landes- und Bundespolizei beteiligt.

Zeitgleich zu der Übung fand zwischen 9 und 14 Uhr ein Tag der offenen Tür an der Medizinischen Berufsfachschule des Klinikums am Berganger statt. Dabei wurden alle Ausbildungsrichtungen des Hauses vorgestellt, mit einem besonderen Augenmerk auf die neue Ausbildung "Generalistische Pflege".

Für die Übung wurde auch ein Dekontaminationsplatz eingerichtet.
Für die Übung wurde auch ein Dekontaminationsplatz eingerichtet.  © Harry Härtel/Haertelpress

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