Wasserwerke stellen sich auf Dürrezeiten ein

Chemnitz - Die Was­ser­ver­sor­ger in Westsach­sen schla­gen Alarm. Nach dem Dür­re­som­mer 2018, "der uns an un­se­re tech­ni­schen und per­so­nel­len Gren­zen brach­te", müs­sen die Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten für Trink­was­ser er­wei­tert wer­den - "sonst sit­zen wir in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels auf dem Tro­cke­nen", sagt Grü­nen-Ab­ge­ord­ne­ter Volk­mar Zscho­cke (50).

Dürre Zeiten nagen an den Trinkwasserspeichern - wie hier 2018 in Eibenstock.
Dürre Zeiten nagen an den Trinkwasserspeichern - wie hier 2018 in Eibenstock.  © Daniel Unger

Die Trink­was­ser­ver­sor­ger von Chem­nitz bis Plau­en lit­ten sehr un­ter der ex­tre­men Tro­cken­heit im Vor­jahr, er­klär­ten sie in ei­ner Mit­tei­lung.

Nicht nur, weil der Nach­schub von oben fehl­te, son­dern weil auch der Ver­brauch enorm an­stieg. Sil­via Brau­ne (62), Ge­schäfts­lei­te­rin Was­ser­zweck­ver­band Frei­berg: "In al­len Gar­ten­an­la­gen wa­ren die Re­gen­ton­nen leer. Dar­um zapf­ten die Nut­zer das öf­fent­li­che Netz an."

Jetzt müs­se auch die Po­li­tik hel­fen. Das un­ter­stützt Volk­mar Zscho­cke: "Pfle­ge und Aus­bau der Tal­sper­ren sind im Kli­ma­wan­del eine wich­ti­ge Da­seins­vor­sor­ge. Es muss ins Was­ser­netz in­ves­tiert und die Flä­chen­ver­sie­ge­lung ge­stoppt wer­den."

Fordert Trinkwasserschutz: Volkmar Zschocke (50, Grüne).
Fordert Trinkwasserschutz: Volkmar Zschocke (50, Grüne).  © Imago

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