Damit die Glocken wieder läuten: Verein will Chemnitzer Kreuzkirche sanieren

Chemnitz - Innen ist die Kreuzkirche im Chemnitzer Ortsteil Klaffenbach saniert. "Doch unterm Dach ist viel zu tun", sagt Wolfgang Lesch. Der 64-Jährige ist Vorsitzender des neu gegründeten Fördervereins.

Anpacken: Wolfgang Lesch (64) ist Vorsitzender des Fördervereins, der die Kirche sanieren will.
Anpacken: Wolfgang Lesch (64) ist Vorsitzender des Fördervereins, der die Kirche sanieren will.  © Maik Börner

Dessen Mitglieder nehmen das ehrwürdige Gemäuer unter ihre Fittiche. "Wir müssen erst einmal das Geläut auf Vordermann bringen", sagt Lesch. Die kleinste der drei Glocken schweigt sein Längerem. Auch die anderen beiden haben ihre höchsten Töne längst hinter sich.

Die Originalglocken kamen 1916 in den Schmelzofen, wurden zu Granaten. 1920 dann der Ersatz: aus Stahlguss. "Und die Kirchturmuhr ist eine mechanische Rarität. Sie muss täglich aufgezogen werden."

Die Kreuzkirche Klaffenbach steht seit 1911. "Jetzt müssen wir der Kirchgemeinde helfen, die Substanz zu erhalten. Für die Sanierung der Glocken und des Glockenturms rechnen wir mit einer sechsstelligen Summe", erklärt Lesch. Gesagt, getan.

Mit acht Mitstreitern gründete er den Förderverein. Mittlerweile ist der auf zwölf Unterstützer angewachsen.

Die Glocken der Klaffenbacher Kirche haben ihre besten Zeiten hinter sich. Die kleinste schlägt schon gar nicht mehr.
Die Glocken der Klaffenbacher Kirche haben ihre besten Zeiten hinter sich. Die kleinste schlägt schon gar nicht mehr.  © Maik Börner

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