So will Chemnitz Kulturhaupstadt werden

Chemnitz - Die Stadt der Moderne hat eine neue Strategie, um Kulturhauptstadt 2025 zu werden. Chemnitz will künftig die freie Szene besser unterstützen. Und auch das Nachtleben soll sich neu aufstellen.

Die Chemnitzer Stadtspitze um OB Barbara Ludwig (56, SPD) und Kulturbürgermeister Ralph Burghart (48, CDU) stellte gestern die Kulturstrategie 2030 vor.
Die Chemnitzer Stadtspitze um OB Barbara Ludwig (56, SPD) und Kulturbürgermeister Ralph Burghart (48, CDU) stellte gestern die Kulturstrategie 2030 vor.  © Uwe Meinhold

"Wir prüfen eine Anpassung der Nachtruhe am Wochenende für bestimmte Stadtviertel und Straßen", so Kulturbürgermeister Ralph Burghart (48, CDU). Laut Polizeiverordnung klappt Chemnitz 22 Uhr die Gehsteige hoch. Wo es länger Partylärm geben soll, steht noch nicht fest. Der Stadtrat muss das Papier am 30. Januar absegnen.

Übers Nachtleben machen sich derzeit auch die Clubbesitzer ihre Gedanken. "Es hat sich eine Initiative gegründet. Es geht darum, was Chemnitzer für eine Nachtkultur erwarten", so Mandy Knospe, eine der 150 Autoren der "Kulturstrategie 2030".

Kultur wird großgeschrieben. "Am 2. Februar gibt es eine Kulturhauptstadt-Party im Weltecho", so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (56, SPD).

2025 will Chemnitz "Europäische Kulturhauptstadt" werden (TAG24 berichtete). Die Bewerbung geht in die heiße Phase.

Das Kulturhaupstadtbüro im Rosenhof.
Das Kulturhaupstadtbüro im Rosenhof.  © Petra Hornig

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