Chemnitz: So geht's weiter mit der Kulturhauptstadt-Planung

Chemnitz - Seit dem 12. Dezember ist klar: Chemnitz hat das Zeug zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (57, SPD) will für die zweite Bewerbungsphase um den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" noch einmal alles geben.
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (57, SPD) will für die zweite Bewerbungsphase um den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" noch einmal alles geben.  © Kristin Schmidt

Doch jetzt geht der Wettbewerb erst richtig los. Das Team um OB Barbara Ludwig (57, SPD) und Bewerbungsleiter Ferenc Csák (45) muss beweisen, dass der Traum Wirklichkeit werden kann. Am Dienstag verriet die Oberbürgermeisterin, wie es jetzt weitergeht.

"Wir müssen nun das zweite Bewerbungsbuch vorbereiten, das 100 Seiten dick sein wird. Ende Juli muss es abgegeben werden", erklärte Barbara Ludwig. Das Buch enthält Pläne zu den Projekten, Finanzen, Marketing und Co.

In die Bewertung der europäischen Expertenjury wird zur Hälfte das Bewerbungsbuch einfließen, die andere Hälfte macht ein Besuch aus: "Im September wird die Jury einen ganzen Tag in Chemnitz sein. Wahrscheinlich findet ein Stadtrundgang mit den Juroren statt. Was genau gefordert ist, wissen wir noch nicht", so Barbara Ludwig weiter.

Das Bewerbungsteam rechnet im November 2020 mit einer endgültigen Entscheidung. Sollte Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden, gibt es rund 30 Millionen Euro vom Bund.

Wenn nicht, will die Stadt trotzdem rund 15 Millionen Euro investieren, unter anderem in Projekte wie das Kunst-Festival "Gegenwarten" und Aktionen wie "Chemnitz singt mit".

Titelfoto: Kristin Schmidt

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