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Deutschlands Leichtbau-Zentrale steht in Chemnitz

Mehr als 100 Experten arbeiten an dem Projekt Merge

Mehr als 100 Experten aus mehreren Fakultäten arbeiten in Chemnitz an dem Projekt Merge.

Chemnitz - Dutzende Schrauben und Nieten halten die einzelnen Bestandteile eines herkömmlichen Motorträgers zusammen, den die Wissenschaftler am Merge-Technologiezentrum Leichtbau genau unter die Lupe genommen haben.

Gerd Strohmeier (r), Rektor der Technische Universität Chemnitz und MERGE-Koordinator Lothar Kroll (l) verdeutlichten David Cardwell von der University of Cambridge in der MERGE-Forschungshalle einen Leichtbau-Motorträger der Forschung am Chemnitzer Bunde
Gerd Strohmeier (r), Rektor der Technische Universität Chemnitz und MERGE-Koordinator Lothar Kroll (l) verdeutlichten David Cardwell von der University of Cambridge in der MERGE-Forschungshalle einen Leichtbau-Motorträger der Forschung am Chemnitzer Bunde

Die wichtige Fahrzeugkomponente bringt acht Kilo auf die Waage - trotz Aluminium. Das nun in Chemnitz entwickelte Pendant aus Faserkunststoffverbund wiegt rund ein Drittel weniger und kommt ohne Verbindungen aus. "Diese Komponente wird mittels Pressentechnologie in nur einem Werkzeug gefertigt", erläutert Lothar Kroll, Koordinator des Bundesexzellenzclusters Merge an der Technischen Universität (TU) Chemnitz.

"Mit jedem Kilogramm, das am Auto eingespart werden kann, verringert sich der Kraftstoffbedarf und somit auch der CO2-Ausstoß", ergänzt der Professor für Strukturleichtbau.

Gemeinsam mit mehr als 100 Forschern und Technikern aus sechs Fakultäten arbeitet Kroll daran, bislang getrennte Verfahren für Materialien wie Kunststoff, Metall oder Textilfasern zu fusionieren - daher auch der Projektname. "Merge" bedeutet auf Englisch verschmelzen. Seit 2012 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die sächsische Leichtbau-Spitzenforschung mit rund 40 Millionen Euro als Bundesexzellenzcluster. Weitere 35 Millionen Euro gibt der Freistaat bis 2021 für die Infrastruktur des Chemnitzer Leichtbauzentrums auf dann 10.000 Quadratmetern.

Nach dem überraschenden Aus in der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs stellt sich der sogenannte Leichtbau-Cluster Merge an der TU Chemnitz derzeit neu auf. "Merge bleibt. Was sich ändert, sind die Finanzierungsquellen", sagte der Koordinator des Bundesexzellenzclusters, Lothar Kroll. Zudem stehe ab 2024 die dritte Runde der Exzellenzstrategie an, dann wolle die TU wieder mitmischen.

Die Entwickler Rainer Wallasch (l) und Ramon Tirschmann bereiten einen Versuch auf ihrer Pilotanlage mit Orbitalwickeltechnologie an der TU Chemnitz vor.
Die Entwickler Rainer Wallasch (l) und Ramon Tirschmann bereiten einen Versuch auf ihrer Pilotanlage mit Orbitalwickeltechnologie an der TU Chemnitz vor.

Bis dahin will Chemnitz in Sachen Leichtbau auf jeden Fall das Maß der Dinge bleiben. Das nach TU-Angaben erste und einzige Bundesexzellenzcluster dieser Art arbeitet längst an serientauglichen Komponenten. Der neuartige Motorträger könnte künftig beispielsweise im E-Golf zum Einsatz kommen, den Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur Dresden produziert - noch werde diese Komponente in Metallbauweise gefertigt. Eine neu entwickelte Pkw-Durchlade in der Rücksitzbank fährt bereits im Landrover Discovery über Deutschlands Straßen.

Galt der Leichtbau bis vor wenigen Jahren noch als teure Spielerei für das Premium-Segment - Stichwort BMW i3 - kommt die Autobranche heute nicht mehr um das Thema herum. "Wenn wir durch Leichtbau das Gewicht aller vorhandenen Fahrzeuge, Züge, Flugzeuge und bewegter Maschinen in Deutschland um etwa zehn Prozent reduzieren, dann gelingt es uns allein dadurch, die Klimaschutzziele der Bundesrepublik zu erreichen", hat der Professor ausgerechnet. Je nach Bauteil bringe die Merge-Technologie schon heute Einsparungen zwischen 30 und 50 Prozent.

Und längst klopft nicht nur die deutsche Automobilindustrie in Chemnitz an. Merge arbeitet demnach auf allen Kontinenten mit mehr als 1500 Partnern zusammen.

Der Druck durch den Klimawandel bereite dem Leichtbau den Weg, ist der Forscher überzeugt. Die Elektromobilität verleihe der Entwicklung zusätzlichen Schwung. Bis Mitte der 2020er Jahre werde sich der Leichtbau durchsetzen. Die tragende Rolle dabei will Chemnitz spielen.

Fotos: DPA

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