Linienbus macht Notbremsung: Mehrere Passagiere verletzt

 Die Beamten sind derzeit vor Ort.
Die Beamten sind derzeit vor Ort.  © Harry Härtel/Haertelpress

Chemnitz - Gegen 15.30 Uhr kam es in Chemnitz auf der Annaberger Straße Höhe Bahnhofstraße zu einem Unfall, in dessen Verlauf ein Linienbus eine Gefahrenbremsung durchführen musste.

Dabei wurden mindestens drei Passagiere verletzt, wie die Polizei gegenüber TAG24 bestätigte.

Laut eines Zeugen soll ein Opel verkehrswidrig nach links abgebogen sein, was zur Vollbremsung des Linienbusses führte.

Ein Zusammenprall konnte so zwar in letzter Sekunde verhindert werden, jedoch nicht die Stürze der mindestens drei Passagiere.

Genauere Angaben über die Verletzten konnte die Polizei nicht machen, auch nicht, ob Kinder unter den Opfern sind.

Derzeit sind die Beamten vor Ort und ermitteln zur Unfallursache.

 Ob Kinder unter den Verletzten sind, ist nicht bekannt.
Ob Kinder unter den Verletzten sind, ist nicht bekannt.

Update 19.36 Uhr: Weitere Details bekannt

Die Polizei bestätigt, dass es doch zu einem Zusammenprall zwischen dem Opel Corsa und dem Linienbus der Linie 62 kam. Demnach bog die Opel-Fahrerin tatsächlich regelwidrig von der Bahnhofstraße links in die Annaberger Straße ab (derzeit wegen einer Baustelle untersagt).

Der 37-jährige Busfahrer konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Dabei wurden zwei Frauen (52 und 16) leicht verletzt. Eine dritte Frau (62) musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Sachschaden beim Opel Corsa beläuft sich auf ca. 4000 Euro, der beim CVAG-Bus auf 1500 Euro. Gegen 17.45 Uhr war die Unfallstelle geräumt.


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