Kubanischer Botschafter schwärmt in Chemnitz von der Revolution

Chemnitz - Große Ehre für die Chemnitzer Linke: Der kubanische Botschafter aus Berlin, Ramon Ripoll Diaz (65), sprach im "Rothaus" vor rund 50 Besuchern, darunter Ordnungsbürgermeister Miko Runkel (58), bei schmissiger Marschmusik, unter einem roten Banner und vor einem Bild von Fidel Castro über 60 Jahre kubanische Revolution.

Prost! Für Botschafter Ramon Ripoll Diaz gab es einen Schluck Karl-Marx-Sekt.
Prost! Für Botschafter Ramon Ripoll Diaz gab es einen Schluck Karl-Marx-Sekt.  © Uwe Meinhold

Ripoll Diaz nannte im Beisein seiner Frau Milagros Franco (60) die sozialen Errungenschaften auf der karibischen Insel "ein Wunder". Trotz der Probleme mit US-Präsident Donald Trump (72) komme sein Land wirtschaftlich voran - auch dank eines Ausbaus der privaten Wirtschaft.

Die Landtagsabgeordneten Susanne Schaper (41) und Klaus Bartl (68) bedankten sich beim Botschafter mit einer Flasche Karl-Marx-Sekt.

Bartl nannte den hohen Besuch "ein unvergessliches Erlebnis". Er outete sich als Fan Kubas: "Fidel Castro und Che Guevara waren Helden meiner Jugend."

Diaz gab das Lob zurück: "Ich bin stolz, wieder einmal in der Stadt zu sein, die einst den Namen von Karl Marx trug."

Karibisches Flair: Kubas Botschafter Ripoll (2.v.l.) war zu Gast bei den Linken im Chemnitzer "Rothaus".
Karibisches Flair: Kubas Botschafter Ripoll (2.v.l.) war zu Gast bei den Linken im Chemnitzer "Rothaus".  © Uwe Meinhold

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