Neue Idee: Streitschlichter sollen Polizisten entlasten

Chemnitz - Wie können Polizisten entlastet und Konflikte deeskaliert werden? Eine Idee kommt nun von den Fraktionen Die Linke und SPD in Chemnitz.

Stadtrat Thomas Uhl (34, SPD).
Stadtrat Thomas Uhl (34, SPD).  © Maik Börner

Thomas Uhl (34, SPD), selbst Polizeibeamter, nennt Städte wie München und Wien als Beispiel: "Flächenmäßig sind die natürlich größer, aber dort gibt es bereits ein Konzept, das Streitschlichter oder Streetworker statt Polizisten rausschickt, um erst einmal mit den Menschen zu reden und zu versuchen, die Situation vor Ort zu deeskalieren."

Polizisten übernähmen sonst diese Aufgabe, diese werden aber meist wegen ihrer Uniform mit Skepsis betrachtet, so der Politiker. "Vor allem Jugendliche fühlen sich von der Anwesenheit der Beamten vielleicht noch zusätzlich aufgestachelt", so Uhl.

Speziell geschulte Streitschlichter wären da ideal. Die beiden Fraktionen wollen bis Herbst prüfen lassen, ob und mit welchen Rahmenbedingungen solch ein Ansatz in Chemnitz greifen kann.

Wenn Streits eskalieren, muss die Polizei anrücken. (Symbolbild)
Wenn Streits eskalieren, muss die Polizei anrücken. (Symbolbild)  © Imago

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