Marode Wanderer-Werke: Eigentümer muss blechen

Chemnitz - Die Stadt zieht in Sachen Wanderer-Werke die Daumenschrauben an: Die Verwaltung verhängte ein Zwangsgeld von 15.000 Euro gegen den Besitzer, ein Immobilienunternehmen aus Berlin, weil dieser trotz Anordnung das Dach der alten Fabrik in der Zwickauer Straße nicht repariert hat.

Die historischen Wanderer-Werke verfallen. Jetzt setzte die Stadt das erste Zwangsgeld an.
Die historischen Wanderer-Werke verfallen. Jetzt setzte die Stadt das erste Zwangsgeld an.  © Maik Börner

Gleichzeitig forderte die Stadt den Besitzer auf, das Dach bis 8. Juli zu sanieren - sonst drohen weitere 17.000 Euro Zwangsgeld.

Solange sich der Besitzer nicht rührt, werden die Geldstrafen danach stufenweise erhöht. Weitere 15.000 Euro Zwangsgeld drohen dem Wanderer-Besitzer, wenn er die kaputten Fenster nicht in Ordnung bringt - hier läuft das aktuelle Stadt-Ultimatum am 31. Mai aus.

Auch beim Wanderer-Autowerk in der Jagdschänkenstraße wurde die Stadt aktiv. Der Besitzer wurde Ende 2018 zu Sicherungsmaßnahmen aufgefordert.

Da bisher nichts passiert ist, folgt nun eine behördliche Anordnung - und danach ein Zwangsgeld.

Titelfoto: Maik Börner

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