"Meine Kindheit in Chemnitz": Buch feiert Premiere

Chemnitz - Schönes, trauriges, aber auch spannendes Chemnitz: Rolf Schumann (1931-2016) erlebte eine abwechslungsreiche Kindheit und Jugend in den Stadtteilen Hilbersdorf und Ebersdorf. Enkelin Jenny Heinicke (39) hat Opas Erlebnisse in einem Buch zusammengeführt. Am Donnerstag feiert "Meine Kindheit in Chemnitz" Premiere im Tietz.

Verleger Christian Wobst (39) liest am Donnerstag aus dem Buch "Meine Kindheit in Chemnitz".
Verleger Christian Wobst (39) liest am Donnerstag aus dem Buch "Meine Kindheit in Chemnitz".  © Maik Börner

Der Weg in den Buchhandel war eher untypisch. Mithilfe von Crowdfunding sammelten Heinicke - sie lebt mittlerweile in Zürich - und Verleger Christian Wobst (39) Geld. "Wir wollten hochwertig in Deutschland produzieren." Mehr als 60 Unterstützer brachten es über eine Online-Plattform auf fast 2600 Euro - damit war das Buch finanziert. Seit Kurzem ist es im Handel. "Das Feedback ist durchweg positiv."

Am Donnerstag, 17 Uhr, feiern Heinicke und Wobst Buchpremiere in der Stadtbibliothek im Tietz. Natürlich haben sie spannende Geschichten im Gepäck. "Ich werde aus dem Jahr 1944 vorlesen. Rolf Schumann erlebte die Kriegszeit hautnah, beispielsweise wie ein Flüchtlingszug im Hauptbahnhof eintraf", so Wobst.

Der Eintritt zur Buchpräsentation ist frei.

Titelfoto: Maik Börner

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